UNTERSTÜTZUNG

Unterstützung

 

 

 

 

 

 

Das Ziel, in absehbarer Zukunft ein eigenes Turmalin-Museum, das die Vielfalt, Schönheit und geistige Tiefe dieses faszinierenden Edelsteins erleben lässt, betreten zu können, bedarf vielfältiger Unterstützung. Dazu zählen:
– Zusammentragung von Exponaten,
– Zusammenführung von Scheiben, die aus einem Turmalin-Kristall stammen und sich an unterschiedlichen Orten befinden,
– Hinweise für mögliche Räumlichkeiten,
– ehrenamtliches Engagement wie z.B. handwerkliche und fachliche Unterstützung,
– weitere Formen der Förderung.

Wir können beratende Auskunft geben, wie sich auch heute noch eine Turmalin-Sammlung, insbesondere aus madagassischen Turmalinen, aufbauen lässt bzw. wie Exponate, die Teil der Ausstellung im Museum sein könnten, erworben* werden können.

Falls Sie selbst Interesse haben, eine zeitlich befristete Turmalin-Ausstellung auszurichten, können wir fachlich unterstützen und Exponate (bspw. Sammlung Turamali, Sammlung Das Turmalinzimmer) vermitteln.

* Sollte es mit einer Beratung zur Vermittlung von Turmalinen kommen, geschieht dies außerhalb des Horizonts dieser Webseite.

BEARBEITUNG / REPARATUR

Viele Turmalin-Kristalle, insbesondere farbige aus Madagaskar, eignen sich zur weiteren Bearbeitung zu Querschnitt- und in seltenen Fällen auch zu Längsschnitten. Je nach Transparenz und Farbigkeit können auch Dünnschliffe auf Glas eine Option darstellen.

(gebrochen)

Der Turmalin als Kristall hat eine hohe Sprödigkeit und in jeder Bearbeitungsphase zu einem Querschnitt kann es zu unvorhersehbaren Brüchen und Absplitterungen kommen. Selten treten Brüche durch unsachgemäße Handhabung auf. Die meisten Brüche und Absplitterungen geschehen wegen enormer, am Kristall wirkender Kräfte durch die Bearbeitungswerkzeuge an „Sollbruchstellen“. Diese sind z.B. natürlich im Kristall vorhandene Spannungsrisse, Verheilungszonen oder Stellen, wo Einlagerungen anderer mineralischer Materialien auftreten, meist in Rissen.

Splitter eines Querschnitts lassen sich heute mit speziellen transparenten Klebern gut wieder zusammenfügen und die Scheibe somit wieder in ihrem vollen Bild herstellen.

(geklebt)

Besonders bei madagassischen Turmalin kommt es häufig vor, dass der fertig ausgebildete Kristall in seiner natürlichen Lagerstätte Umgebungsbedingungen ausgesetzt war, bei denen er von im Wasser gelösten Eisen umspült war. Dieses Eisen lagerte sich in langen Zeiträumen in Form von Oxid (Rost) in die oberflächennahen Spannungsrisse ein und gibt dem Bild eines Turmalin-Querschnitts meist faserartig von außen eine orangerote Färbung. Diese stellt eine Verunreinigung dar, hat mineralisch nichts mit dem Edelstein zu tun und stört oft massiv das Bild einer Turmalin-Scheibe. Durch Säure kann der Rost vollständig weggeätzt werden. Dabei wird der säureresistente Edelstein selbst nicht angegriffen.

(Oxid-Ablagerung)
(durch Säure bereinigt)

Einzelne Querschnitte oder auch ganze Serien wurden gesägt, geschliffen und poliert, um bei Durchlichtung eine Wirkung auf den Betrachter auszuüben. Die Präsentation von Turmalin-Scheiben stellt immer wieder eine Herausforderung, in manchen Fällen auch eine handwerkliche Hürde dar.

Experten aus unserem Kreis können folgende kostenlose Beratungen* anbieten.

– Fachliche Besprechung und Einschätzung zu Turmalin-Kristallen, die sich zum Sägen und zum Weiterbearbeiten zu Querschnittserien eignen.
– Besprechung zu Bruchstücken und Splittern, bei denen eine Reparatur möglich erscheint.
– Besprechung zu Turmalinen mit Rosteinlagerungen und der Möglichkeit, diese durch Ätzen zu entfernen.
– Besprechung darüber, wie eine bereits vorhandene Turmalin-Serie optimal präsentiert werden kann (z.B. in einer Leuchttafel).

* Sollte es mit einer Beratung zur Vermittlung einer Bearbeitung kommen, geschieht diese außerhalb des Horizonts dieser Webseite.